Art Brandenburg 2017 29.10.2017

Art Brandenburg 2017

Am 9. November startet die Art Brandenburg in die 7. Runde – und ich bin mit einem Stand in der Schinkelhalle dabei. Die Auswahl der Künstler stand schnell fest und die Hürde der Bewerbung hab ich erfolgreich genommen.

Bis zum 12. November präsentieren in der Schiffbauergasse in Potsdam Künstler, Ateliergemeinschaften und Initiativen mit Wohn- und/oder Arbeitssitz im Land Brandenburg ihre Werke. Ich freue mich schon jetzt auf eine bunte Mischung aus Grafik, Malerei und Objekten.

Bei mir in der Koje 49 heißt es natürlich wieder Nummeriert & Signiert. Im klassischen Sinne zumindest bei Thomas van der Linde. Seine Blätter, Holzschnitte, Radierungen und Siebdrucke, zeigen alle eine kleine Auflagennummerierung und die Signatur des Künstlers. Im Fokus stehen bei mir auf der Messe seine bizarren Welten im ein- und mehrfarbigen Holzschnitt.

Dem gegenüber präsentieren sich die Linolschnitte von Andreas Hildebrandt – Unikate trotz Drucktechnik, nur selten gibt es einen zweiten Abzug. Er arbeitet mit einem Repertoire an Druckplatten, die sich immer wieder neu auf seinen Blättern kombinieren und wiederholen. So entstehen neue Zusammenhänge, Knoten verwirren und entwirren sich, Symbole scheinen zu flimmern und Schwingungen den Raum zu erfüllen. Neben seinen kleineren Prototypen auf Papier entstehen seit knapp einem halben Jahr auch großformatige Leinwandarbeiten, alle in stundenlanger Arbeit mit dem Löffel abgezogen, und nun bei mir zusehen.

Die Collagen von Andreas Toth sind ebenfalls nummeriert und signiert. Allerdings nicht im Sinne einer Auflage. Der Künstler entwirft kleine Räume mit Papierschnipseln, variiert manchmal und entwickelt immer neue Konzeptionen. Seine Arbeiten zeigen konstruierte geometrische Figuren, fordern den Betrachter auf, fehlende Kanten zu ergänzen, und erinnern hin und wieder ein wenig an die Stillleben eines Giorgio Morandi.

Meine Ausreißerin bei der Art Brandenburg ist Katarina Monien. Sie lebt und arbeitet in Falkensee, schafft allerdings keine Auflagen. Ihre Keramikobjekte sind Einzelstücke – für die Wand oder klassisch für den Sockel. Kantige, eckige Formen prägen ihre Werke, die in traditioneller Technik aufgebaut werden. Dabei hinterlässt die Künstlerin zahlreiche Fingerabdrücke, die dem Werk eine ganz eigene Haptik verleihen.

Ich freue mich sehr, mit diesen 4 Positionen auf der Art Brandenburg vom 9. bis 12. November 2017 vertreten zu sein. Die Konzeption im Kopf nimmt Formen an. Kommt vorbei und besucht mich an meinem Messestand in der Schinkelhalle Freitag und Samstag 11 bis 20 Uhr und Sonntag 11 bis 18 Uhr.

Was mir als Grafikliebhaber ganz besonders viel Freude macht: Dieses Jahr wird es am Samstag und Sonntag auch eine kleine Druckwerkstatt im Foyer der Waschhausarena geben. Hier könnt Ihr Euch einzelne Techniken erklären lassen und selbst aktiv werden.